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Okt 272013
 

Die Saison neigt sich ihrem Ende zu, und das heißt natürlich auch: Alsterglocke auf der Alster. Und natürlich musste die OSG dabei sein – schließlich ist das immer eine Riesengaudi, wenn man einmal kapiert hat, dass die J24 grundsätzlich Vorfahrt haben. Dass es dieses Jahr für die Teilnehmer keine Pullis gibt, sondern Becher, hatte uns niemand gesagt, sonst hätten wir uns die Sache vielleicht noch mal überlegt – wofür hängt man denn sonst einen ganzen Tag am kalten Steg rum? Insgesamt 7 Boote waren für die OSG unterwegs, und wir vermelden voller Stolz: Die rote Laterne ging diesmal nicht an uns!!! Kann natürlich auch daran liegen, dass Julia es aufgegeben hat, mit der Twölf bei der Alsterglocke was reißen zu wollen...

Hervorgetan haben wir uns auf jeden Fall! Eine gute Vorbereitung ist natürlich alles, und als beste Taktik, die Konkurrenz auszuschalten, galt unter einigen Teams, die anderen am Vorabend unter den Tisch zu trinken. Daher wurden am frühen Morgen am Steg noch diverse Kater gepflegt, aber bekanntlich hilft dagegen ja frische Luft am besten!

Alle gingen denn auch schließlich vollmotiviert an den Start, die Boote eingeschlossen – unsere gute alte Southern Comfort war so heiß auf die Regatta, dass sie sich um Haaresbreite allein vom HSC-Steg zur Startlinie aufgemacht hätte (das mit dem Vertäuen betraute Crewmitglied schicken wir dann aus gegebenem Anlass demnächst noch mal zum Knotenkurs). Oder wollte sie nur ihren Unmut kundtun, dass bei der Alsterglocke Leute auf ihr herumturnen, die sonst das ganze Jahr nicht in ihre Nähe kommen (oder hat irgendjemand Tobi Timmler dieses Jahr Five segeln sehen?)? Die Platzierung hat der Motivation leider dann nicht ganz entsprochen, da unsere grüne High Performance-505er bekanntlich den Yardstick einer Europalette bräuchte, um vorn mitzumischen...

Dank recht kräftiger Winde am Vormittag wurde das Ganze dann ein fröhlicher Badeausflug – alle OSG-bemannten Trapezjollen legten sich mindestens einmal auf die Klappe, leider nicht ohne Folgen. Helmut und Dirk (gestartet für den HSC – Jungs, vergesst es, seine OSG-Zugehörigkeit kann man nicht verleugnen) mussten nach einem spektakulären Sprung durchs Segel aufgeben (eine B-Note wurde enttäuschenderweise nicht vergeben, da hätten die Chancen nicht schlecht gestanden). Auch die Versteuernix konnte das Rennen nicht beenden, da die Regattaleitung die Regel zum Thema „Hilfe beim Wiederaufrichten“ sehr streng auslegte (eigentlich wurde die letztes Jahr erst dahingehend geändert, dass man nicht mehr automatisch disqualifiziert wird, wenn das Motorboot mitanfasst). Ein Mitglied der Almar-Besatzung war offensichtlich neidisch auf unser Badevergnüngen und wagte dann beim Crewwechsel am HSC-Steg den Sprung ins Wasser... Kalt baden härtet ja bekanntlich ab.

Apropos Wechsel: Was manche Bootsbesatzungen da am Steg vorführen, ähnelt einem perfekt choreographierten Ballett – da wurde in festgelegten Reihenfolgen in voller Fahrt von und an Bord gesprungen, ohne dass das Boot eine Sekunde lang die Fahrt verlor. Die OSG-Wechsel waren teilweise im Vergleich dazu geradezu rentnermäßig und von der Eleganz gestrandeter Wale; mehrfach wurde überlegt, erstmal Landstrom zu legen und beim Regattaleiter Liegegebühren zu bezahlen. Die Tanz- und Hüpfeinlagen der einwechselnden Crews beim Herannahen des Bootes waren dafür umso sehenswerter – schließlich will man es der ankommenden Besatzung ja erleichtern, den richtigen Punkt am Steg zu finden... Aus den üblen Kollisionen konnten wir uns glücklicherweise raushalten, nur ein harmloses Touché mit einem Drachen wurde zu Protokoll gegeben, und natürlich war der Drachen schuld.

Verdient haben wir uns unsere Platzierungen auf jeden Fall – 16 Runden mag für eine J24 ja kein Thema sein, für die langsameren Boote haben sie sich dann doch gezogen – Bahias und Almar gehören einfach nicht zu den heißen Fegern auf der Alster, sondern zu den Booten, die zum Schluss fröstelnd mit der Dunkelheit um die Wette fahren, und irgendwann taucht doch das Motorboot auf mit der gefürchteten Frage „In welcher Runde seid ihr?“. Aber eins ist klar: Niemand kann jubeln wie die OSG, wenn ein Boot durchs Ziel geht!

PS: Besten Dank an Wolfgang Kattelmann, der unseren Star-Fotografen Frank Tiemer mit der Impi immer wieder gezielt uns in den Weg lenkte, um die perfekten Shots zu kriegen! Frank, du bist großartig, danke für die tollen Bilder!

 

 

Die Platzierungen:

45. Platz: Drumbo mit Michael Ahnfeldt, Peter Hundert, Christopher Möller und Daniel Geiger

52. Platz: Zugvogel 42 mit Ann-Careen Miller und vereinsfremder Crew

62. Platz: Southern Comfort mit Jens Kühne, Katharina Menge, Ingo Ehrlich und Tobias Timmler

70. Platz: Bahia Versenknix mit Oliver Schupp, Julia Jochim, Tino Karnatz und Henning Drees

73. Platz: Bahia Kenternix mit Claudia Wildner, Katja Henge, Birgit Luge-Erhard und Hilke Bölts

76. Platz: Almar mit Thomas Gröger, Christoph Becker, Tobias Christ und Frank Rix

 

 

 

Also, Leute, nur weil jemand anders umfällt, muss man das doch nicht nachmachen :-)!

Also, Leute, nur weil jemand anders umfällt, muss man das doch nicht nachmachen :-)!

Wer findet die OSG-Crews?

Wer findet die OSG-Crews?

Southern vor!

Southern vor!

Hoppla!

Hoppla!

Fieren!!!!!!!!!!!

Fieren!!!!!!!!!!!

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Vorbereitung zum Start

Vorbereitung zum Start

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 Posted by at 22:29

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