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SeeTanja

Nov 122012
 

Moewenregatta 2012

Was genau passiert eigentlich, wenn Helmuts Regattaraner unter Wettkampfbedingungen auf die Alster ziehen? Hierzu lasse ich einfach mal ein kleines Zitat wirken:

"Möwen sind ziemlich lautstarke Vögel, was häufig noch durch ihr geselliges Auftreten verstärkt wird. Ihre Schreie werden oft gereiht ausgestoßen." Wikipedia

Und am Sonntagmorgen des 21. Oktober war es dann soweit: Zehn lautstarke 'Vögel' maßen ihre über die Saison hart erarbeiteten Möwen- und Manöverkenntnisse beim entscheidenden Rennen um den diesjährigen OSG-Meister.

Der souveräne Sieg ging an Sven-Arne Schönemann mit Vorschoterin Sigrid Vaasen auf Möwe 13, dicht gefolgt von Helmut und Ferdinand. Glückwunsch an alle!

 

Aus der Möwen-VIP-Lounge...

Moewenregatta2012 - Siegerteam SvenArne und Sigrid

Stolze OSG-Meister 2012

Sven-Arne, was war für dich/euch das Highlight der heutigen Regatta, von eurem Sieg mal abgesehen.

Das geile Wetter, der wie immer schwierige Wind - als wärs Dienstag Abend gewesen! Entscheidend waren natürlich: der GEWICHTSTRIMM, der GESICHTSTRIMM, das Reagieren auf die Winddreher (gaaanz was Neues...) und, TATA, zum ersten Mal dabei: die TAKTIK! Die Spannung in den Zweikämpfen nicht zu vergessen, herzzerreissend!!!  

Wie lautet deine Antwort auf abfällige Kommentare wie: "Möwen... störrisches Federvieh..." oder: "Regattatraining schön und gut, aber auf Möwen...?!". Oder anders gefragt: was macht für dich den Reiz am sportlichen Möwesegeln aus?

Äh... Reiz? Ich verstehe die Frage nicht ganz ... Logo ist man gereizt, wenn man sich mit den Dingern abmüht, damit muss man erstmal umgehen lernen. Feingefühl ist da fehl am Platz. Brutale weibliche Gewalt ist angesagt, um so eine Kiste durch die Wende zu kriegen!!! 🙂

Aber mal im Ernst, haben wir andere typgleiche Boote in der Anzahl? Ausserdem bin ich ja quasi (seglerisch) auf der Möwe gross geworden...Und ROT ist ja schliesslich auch die Farbe der Liebe, non?!?

Dein Fazit zum Regattakurs insgesamt: Was hat euch gut gefallen? Was weniger gut?

Dank des Regattakurses - angeleiert von Hilke (Klatschklatschklatsch!) unter Anleitung von Altmeister Helmut (Klatschklatschklatsch!) - ist bei beinahe jeder unserer Wettfahrten in diesem Jahr das Feld vom Start bis zum Ziel eng beieinander geblieben. Das Niveau ist deutlich gestiegen, und ebenso auch die Spannung!

Wo wir alle noch ein paar Jährchen üben müssen ist auf jeden Fall der Start. Vor allem bei kürzeren Wettfahrten durchaus mal  'kriegsentscheidend'. Außerdem hatte ich das mit der Taktik anfangs noch nicht so ernst genommen, funktioniert aber tadellos! Natürlich immer wieder Regelkunde (gähn!), aber wichtig!

Und es ist sehr erfrischend zu sehen, wie sonst so scheinbar schüchterne Teilnehmer ihr WAHRES GESICHT ZEIGEN und völlig enthemmt Beschimpfungen über den ganzen Teich brüllen. Allerdings habe ich dann auch die eine oder andere potentielle Oma meiner Enkel von der Liste streichen müssen (doch ZU laut?!)...

Leider sind die Möwen - selbst nach regelmässigem Gebastel unsererseits - kaum gleichwertig. Und so ganz ohne Segellatten an der Kreuz, puh... Und teilweise war der Wissensstand bezüglich Regattaregeln auf sehr unterschiedlichem Niveau. Da sollten wir vielleicht mal eine gleichwertige Basis schaffen, um auch den Lautstärkepegel auf der Alster wieder etwas abzusenken.

Danke dir für das Interview, Sven-Arne! Hoffen wir nächste Saison auf weitere ehrgeizige Vögel aus Helmuts Regatta-Inkubator, die sich wie Phönix aus der Alster erheben.

Tanja

Moewenregatta2012 - Gregor auf Fief  Moewenregatta2012 - Daphne auf Sues  Moewenregatta2012 - Stefan auf Twoelf  Moewenregatta2012 - SvenArne auf Doertein

Nov 092012
 
Saisonausklang am Kamin

So... oder so ähnlich...

Es ist kalt geworden, am Steg und auf der Alster... Aber davon lassen wir uns natürlich nicht die gute Laune verderben. Wer immer noch nicht genug hat von den alten Nasen am Steg, der komme am Freitag, dem 30. November 2012, ab 19h, ins Café Sternchance.

Bei leckerem Glühwein wollen wir gemütlich beisammen hocken, ein wenig plaudern, Füße wärmen, und die Saison Revue passieren lassen. Dazu eine kleine Beamer-Foto-Show - wo ja aus dem Pole-Dance nun leider doch nichts geworden ist - und ein paar Anregungen zur kommenden Saison.

Also, liebe OSG-Nasen, lasst Euch blicken und bringt Eure USB-Sticks inkl. Segelbilder mit. Damit wir uns an der Fahrenholzer Werkbank bzw. nächste Saison am Steg auch wiedererkennen...

Auf hoffentlich bald

Eure Tanja

Und lieben Dank natürlich an Brigitte, die das Ganze organisiert.

Sep 192012
 

MoewenflotteUnsere OSG Regatteraner möchten es zum Ende der Saison noch einmal wissen...

Rund 10 gutmütige Möwen liegen am 21. Oktober bereit - kurz vor der verdienten Winterpause im Fahrenholzer Beauty Spa - um von ihren 20 Helden noch einmal gen Sieg gesegelt zu werden.

Also, liebe Möwengleiter, immer her mit Euren Meldungen. Helmuts Racing Office ist noch bis zum 12. Oktober für Euch geöffnet.

Eure Tanja

Sep 022012
 
OSG Baywatch

Baywatch proudly presents...

Bereits zum zweiten Mal heißt es für 20 Segler am Sonntag wieder: schnell reagieren beim Notfall auf dem Wasser! Unter fachmännischer Anleitung des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) werden die wichtigsten Bergungs- und Erstehilfemaßnahmen vermittelt:

  • Mann über Bord – und nun?
  • Was tun bei Ohnmacht?
  • Was passiert, wenn der Körper unterkühlt?
  • Stichwort "Rettungstod" -  wie beugt man vor?
  • Gefahr durch "nachträgliches" Ertrinken?

 

Mann über Bord – jetzt schnell reagieren!

Klassisches Boje-über-Bord-Manöver: Abfallen, Q-Wende fahren, Aufschießer, Boje bzw. Segelpartner an Bord ziehen... Hört sich einfach an? Klar, wenn das Manöver glückt, der andere noch bei Bewusstsein ist - du ihn beim Aufschießer also nicht über den Haufen gefahren hast 😉 - das Wasser Badetemperatur hat und dein Partner aus eigener Kraft mithilft, wieder an Bord zu krabbeln.

Aber was, wenn das Wasser sehr kalt ist oder dein Partner ohnmächtig wird, also auf Ansprache nicht mehr reagiert?

Techniken und Hilfsmittel

Bergung

Bergung über die Winsch

Zunächst einmal ein Hinweis an alle Leichtgewichte unter uns: Verabschiedet Euch von dem Gedanken, als 60 Kilo Grazie Euren 80 Kilo schweren ohnmächtigen Segelpartner ohne Hilfsmittel aus eigener Kraft an Bord ziehen zu können. Selbst anders herum wird es ein ziemlicher Kraftakt.

Trotzdem gibt es ein paar Tricks bzw. Hilfsmittel, mit denen es erleichtert wird:

  • An den Handgelenken fassen, mehrmals untertauchen und dann mit Schwung aus dem Wasser ziehen…
  • Über die lebende "Rückenrutsche" an Bord ziehen - wenn Helfer vor Ort
  • An Bord 'winschen', wenn Vorrichtung vorhanden
  • Einsatz von Bergesegel oder Rettungsnetz, wenn vorhanden
  • Einsatz von Fock oder Groß zum Bergen
Wasserbergung 1

Über Kreuz an den Handgelenken fassen

Wasserbergung 2

Ein- bis dreimal unter Wasser tauchen

Wasserbergung 3

Mit Schwung aus dem Wasser ziehen und dabei drehen

Wasserbergung 4

Auf dem Rand absetzten, stützen und vorsichtig hinlegen

Dein Segelpartner reagiert nicht mehr auf Ansprache

Da du zunächst nicht weißt, ob dein Partner noch Puls hat oder 'nur' bewußtlos ist, schnell handeln! Nach drei Minuten ohne Sauerstoffzufuhr können die ersten Gehirnzellen absterben, also:

Ohnmächtig im Wasser

Ohnmächtig im Wasser

  • Notruf absenden bzw. Hilfe heranwinken
  • Wenn du deinen Partner nicht aus eigener Kraft an Bord ziehen kannst, am Boot sichern und Kopf überstrecken, damit die Atemwege frei sind
  • Atemcheck: Hebt und senkt sich der Brustkorb?
  • Bei Atemstillstand: Sofort Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten, bis der Notarzt kommt
  • Ist Atmung vorhanden, den Verunglückten in die stabile Seitenlage bringen

Wasser in der Lunge – Lebensgefahr!

Nach geglückter Wiederbelebung oder wenn dein Partner viel Wasser geschluckt/eingeatmet hat, gehört er nicht nach Haus ins Bett sondern sofort ins Krankenhaus! Erschreckend aber möglich: Ist Wasser in die Lunge gekommen, kann er nachträglich noch daran 'ertrinken' bzw. an einem Lungenödem versterben!

Die drei Stadien der Unterkühlung

Unterkuehlung

Erstes Stadium der Unterkühlung

Solange dein Partner stark zittert, schnell atmet und ansprechbar ist, befindet er sich noch im Abwehrstadium der Unterkühlung. Die Symptome:

  • Kalte, blasse Haut
  • Blauverfärbung der Lippen
  • Muskelzittern
  • Schmerzen an Händen und Füßen (und Gelenken)
  • vertiefte, schnelle Atmung
  • beschleunigter Puls

Brenzliger wird die Situation, wenn das Bewusstsein einzutrüben beginnt, die Person ruhiger wird und kaum noch auf Ansprache reagiert.  Bei einer Körperkerntemperatur unter 34 Grad C° beginnt bereits das sog. Erschöpfungsstadium der Unterkühlung. Die Symptome:

  • Blauverfärbung der Haut
  • Bewusstseinstrübung
  • Muskelstarre
  • flache, unregelmäßige Atmung
  • schwacher Puls

Hier wird’s absolut kritisch: Bei einer Körperkerntemperatur unter 27 Grad C° tritt der sog. Scheintod ein – mit folgenden Symptomen:

Starke Schlafsucht

Starke Schlafsucht?!

  • starke Schlafsucht
  • Pupillen weit und lichtstarr
  • Einsetzende Bewusstlosigkeit
  • Muskelstarre, also kein Zittern mehr
  • Atmung sehr unregelmäßig, kaum spürbar
  • sehr schwacher und unregelmäßiger Puls
  • Atem- und Kreislaufstillstand möglich

Maßnahmen bei Unterkühlung

Während im Abwehrstadium noch alle Register gezogen werden sollten, den Kameraden wieder aufzuwärmen – also nasse Kleidung ausziehen, den Körper wärmen, gesüßte Heißgetränke geben (kein Alkohol, kein Kaffee oder Tee – das weitet die Gefäße!), ist beim Stadium 2 oder 3 absolute Vorsicht angesagt!

Befindet sich der Unterkühlte bereits im Erschöpfungsstadium oder sogar Scheintod, auf keinen(!) Fall die äußeren Gliedmassen reiben. Dadurch wird das kalte Blut aus Armen und Beinen ins Körperinnere transportiert, was zum Kälteschock am Herzen führen kann, also Herzkammerflimmern bis Herzstillstand. Hier spricht man dann vom drohenden Rettungs- oder Bergungstod!

Der Betroffene sollte also möglichst wenig bewegt werden. Stattdessen hinlegen, mit Decken zudecken, evtl. mit der eigenen Körperwärme warm halten, bis der Notarzt kommt.

Fazit

Das Bergungsseminar war eine der nützlichsten Erfahrungen seit Langem. Ich habe viel dazugelernt und konnte durch praktisches Ausprobieren meine Kräfte viel realistischer einschätzen. Es ist gut, für den Notfall mehrere Handlungs-Optionen parat zu haben.  Nichts ist schlimmer, als die eigene Hilflosigkeit.

Und wie für beinahe alles im Leben gilt auch hier wieder: Ausprobieren und üben, üben, üben – und zwar bevor der Notfall eintritt! Ich wundere mich ehrlich gesagt, dass Bergungs- und Rettungskurse für den Segel- und Bootsführerschein nicht obligatorisch sind.

Noch ein abschließender Appell an die Segelkameraden: bitte verzichtet in keiner Situation auf dem Wasser auf Eure Rettungswesten!

Tanja

PS: Vielen Dank an ASB und Peter für die tolle Organisation/Durchführung und danke Christine für die Verpflegung am Grill!

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Aug 202012
 

"Heiliges Gefäß der Gaben alle
Die ergötzlich sind,
Unter dem weiten Himmel,
Auf der unendlichen [Alster]..."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Prometheus A I Prometheus

Wenn der Vorstand baden geht...Und es begab sich also zu der Zeit, dass ein Gebot an die Ostsee Segler Gemeinschaft ausging, dass sie sich zur Öffnung der Segelkiste zusammenfinde.

Und die Öffnung der Kiste war die allererste und geschah zu einer Zeit, da es sehr heiß ward im ganzen Land.

Und jedermann ging, dass er Zeuge dieses historischen Ereignis werde, ein jeglicher im Schweiße seines Angesichts.

Da machte sich auch der Vorstand zur Erfrischung im See auf, der da heißt Außenalster, auf dass er dort baden gehe.

Und es waren OSGler in derselbigen Gegend auf Steg und Wiesen, die hüteten des Abends den Grill und die Bierkisten.

RS VisionUnd siehe, des Vorstands fleißigen Engel traten zu ihnen, und die Klarheit einer Vision leuchtete um sie; und die OSGler fürchteten sich sehr.

Und die Engel sprachen zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, wir verkünden euch große Freude, die allen OSGlern widerfahren wird;

denn euch ist heute die RS Vision erschienen, welche mag sein die Zukunft der OSG auf Ostsee und Außenalster.

Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Boot in Segel 'gewickelt' am Steg in der Alster liegend.

Gemeinsames StegschwitzenUnd alsbald waren da bei den Helfern die schwitzenden Seglerscharen, die lobten die RS Vision und sprachen: "Ehre sei Katharina, Lothar, dem Vorstand und ihren Helfern! Geselligkeit den Kameraden auf Steg und Grillwiese! Und den Ostsee-/Alsterseglern immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!"

Drum mögen sich ambitionierte 'Visionäre' in sanfter Vorfreude wiegen, dass sich hoffentlich als(ter)bald wieder die Kiste der Pandora öffne... 😉

In diesem Sinne,

Eure Tanja

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Aug 142012
 
505er und Enten da lang

Gleich drei Teams starteten bei der "Entenjagd", einer kleinen aber feinen 505er-Regatta, in Niendorf/Ostsee für die OSG. Nicole und Daniel starteten erstmals mit der "7up". Christian hatte Rainer im Draht hängen und Katharina musste kurzfristig Team, Boot und Position tauschen, da ihr Vorschoter verletzungsbedingt ausgefallen war. Mit einer Heuer als Vorschoterin bei Enno blieb es dann aber bei einem OSG-Team.

Zusammen mit der Korsar-Klasse wurde vom Strand aus losgesegelt. Wie immer hatte die Seglergemeinschaft der Jollenstation (www.sgj-niendorf.de) bestes Strand-und Segelwetter organisiert. Bei sonnigen 2 Bf. konnten am Samstag 4 Wettfahrten gesegelt werden. Sonntag sorgte dann etwas Thermik für noch bessere Bedingungen bei 4 Bf. und Schwabbelwelle. Christian und Rainer nutzen den Samstag um sich langsam warm zu fahren und steigerten sich kontinuierlich. Nicole und Daniel schlugen sich gut bei ihrer ersten "Fiven"-Regatta und wurden in keiner Wettfahrt letzter. Das Kentern unter Spi probierten sie auch gleich aus.

Auch die Pausen auf dem Wasser wurden gut genutzt. Während ein Hamburger Team dabei war sich einen neuen Baumniederholer zu bauen, sorgte Rainer mit Luftgitarrensolos vor dem Start für Unterhaltung und eine Beinahe-Kenterung. Auf einem anderen OSG-Schiff wurden Forderungen von Steuermann und Vorschoterin ausgehandelt. So kam der Deal "Füße zusammen" gegen "Schiff gerade halten" zustande. Beim Anlegen demonstrierten Katharina und Enno dann die neue olympische Disziplin "Synchronschwimmen mit Boot", da es in dem Labyrinth der vorgelagerten Sandbänke dann doch tiefer war als gedacht. Naja, wer sein Schwert liebt, der zieht….

Niendorf überzeugte auch dieses Jahr als traumhaftes Segelrevier mit einer netten Location, wo sich OSGler sehr wohlfühlen: Kleines Vereinsheim, apré-race-Freibier, Gegrilltes und Strand. Die OSG-Teams erlangten die Plätze 8 (Enno und Katharina), 10 (Christian und Rainer) und 18 (Nicole und Daniel), was bei der Entenjagt aber irgendwie egal ist. Für die Ente reichte es jedenfalls nicht, denn der Letzte bekommt die begehrte Quietscheente. Und die ging erstaunlicher Weise nicht an die OSG!

Katharina

Aug 092012
 

Tag der offenen KistenGleich mehrere Gründe für unternehmenslustige OSGler, sich am Sonntag, den 19. August 2012 am OSG-Steg blicken zu lassen. Der "Tag der offenen Kisten" bietet ein buntes Programm aus Probieren, Flanieren, Segeln, Kaufen, Verkaufen, Sehen und Gesehen werden.

  • Schnuppersegeln auf Laser, 470er, 505er, Piraten, Zugvogel und Lis
  • Testen des Bootstyps RS Vision
  • Workshop Trapezsegeln für Einsteiger
  • Spisegeln lernen auf Möve 'Twölf'
  • Maritimer Flohmarkt
  • Knotenwettbewerb
  • Grillen auf der Wiese

Grillgut, Salate, Brot, Getränke, etc. sind bitte mitzubringen. Die Bierversorgung läuft wie gewohnt. Wenn Ihr Gleitjolle segeln wollt, denkt an geeignetes Schuhwerk (Segel-, Neopren- oder saubere Turnschuhe) und Wechselkleidung.

Vielen Dank an Katharina, Lothar und alle Helfer für die Organisation und Euren Einsatz!

Aug 062012
 

Ein Segel-Erlebnis der ganz besonderen Art: ob in Flaute oder Böe, bei Regen oder Sonnenschein, ob Anfänger oder Profi, hundemüde oder hellwach... Für knapp 30 Segel-Teams aus Deutschland hieß es am 4. und 5. August 2012 auf der Hamburger Außenalster wieder 24 Stunden Kräftemessen beim Race um die begehrte Sanduhr. Aber vor allem: jede Menge Spaß miteinander teilen!

Countdown 24h RegattaKurz nach 13 Uhr ertönt der Startschuss für die neunte 24-Stunden-Regatta, wieder toll organisiert und betreut vom Akademischen Seglerverein (ASV) und vom Hochschulsport Hamburg.

Dicke Gewitterwolken hatten sich kurz zuvor noch mit dunklem Grollen und Platzregen eleichtert, um dann pünktlich zum Start der Sonne Raum zu geben.

Von der Sierichstraßenbrücke versuche ich in dem Knäuel aus weißen Segeln Kielzugvogel Drumbo zu orten. Als sich das Feld weiter auseinanderzieht, entdecke ich ihn vorderer Front. Sieht so aus, als hätten Peter und Christopher einen sauberen Start hingelegt.

Armchair SailorsLustige 'Armchair-Sailors'

An der Base des ASV herrscht lockere Stimmung. Clubraum, Schuppen und Bootshaus haben sich schnell in großflächige Massenschlaflager verwandelt. Matratzen reihen sich an Isomatten, darauf verteilt ein buntes Durcheinander aus Segelausrüstung, Schlaf- und Rucksäcken. Die Teams haben es sich auf den besten Plätzen am Steg bequem gemacht. Besonders Ungeduldige erwarten ihre Startcrew bereits am Wechselsteg. Am Verpflegungstresen gibt es Kaltgetränke, Snacks und heißen Kaffee. Es wird gefachsimpelt, geklönt, gelacht. Und natürlich wissen und können wir am Steg hinterbliebenen 'Armchair-Sailors' sowiso alles viel besser als die Teams an Bord... 😉

Erster WechselBewegung am Wechselsteg

Die ersten Boote schieben sich ins Blickfeld...  und mit Ihnen kommt Bewegung ins Süße Nichtstun. Via Walkie-Talkie werden knackende-rauschende Durchsagen zu estimated Arrival-Times und Wechselcrews gefunkt, dann schnell Regenhose, Handschuhe und Schwimmweste übergestreift und ab zum Wechselsteg, wo sich bereits weitere Crewmitglieder, Zuschauer und Fotografen tummeln, um life beim ersten Rundeneinlauf dabeizusein.

Jetzt schiebt sich auch Drumbo ins Blickfeld. Katharina löst Peter ab, Olav leistet Hilfestellung. Wichtig: bei jedem Wechsel so wenig Fahrt wie möglich verlieren! Denn: Boote vom Steg abstoßen ist nicht...

Und schon sind sie wieder draußen, auf dem Weg in die zweite, dann dritte, vierte, fünfte, .... Runde,  mit Claudia, Olav, Jens, Daphne, mir und schließlich wieder Peter, Christopher, und Katharina zur Team-Ablöse. Drumbo ist flott unterwegs und macht selbst bei wenig Wind unglaublich viel Spaß. Wen wunderts noch, dass dieser Name seit je her mit Ehrfurcht in der Stimme ausgesprochen wird. Eine um die nächste Runde schiebt er sich weiter nach vorn. Laut Ranglisten haben wir uns wohl irgendwo zwischen dem 2. und 4. Platz eingependelt.

Schmetterlingssegeln in AbendstimmungAbendstimmung...

Zum Abendbrot gibts Leckereien vom Grill und wir genehmigen uns das erste Bier. Auch für Vegetarier ist üppigst gesorgt: Schafskäse im Gemüsebett - Lecker!

Das rege Treiben am Steg geht über in gelockerte Abendstimmung. Die untergehende Sonne taucht den Himmel in wunderschöne Pastellfarben bis  schließlich auch das letzte Tageslicht weichen muss.

Die ersten Crewmitglieder haben ihre Nachtlager in Bus, Home oder Bootsschuppen aufgesucht, auch ich verkrümle mich gegen Mitternacht für zwei Stunden in meinen Kombi, um gegen 2 Uhr Nachts von Katharina und Olav aus dem Schlaf gerissen zu werden. Leicht schlaftrunken übernehme ich mit Christopher die nächste Runde.

Abendstimmung am StegAlster bei Nacht

Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl, nachts um 2 Uhr unter Segeln über die Alster zu gleiten. In der Stadt, die niemals schläft und in der es niemals so richtig ruhig zu werden scheint. Von den Ufern und Stegen der Alsterclubs klingt Musik, Lachen und Stimmengewirr herüber. Dicht hinter uns grölen ein paar Halbstarke und wundern sich lauthals über uns 'bekloppte' Segler, die nachts nichts Besseres zu tun haben, als bei Flaute auf der Alster herumzudümpeln. Plötzlich ein Platschen in Ufernähe… Werfen die Idioten tatsächlich Flaschen nach uns?! Egal, wir haben genug Abstand. Am Himmel zeigen sich schließlich erste Dämmerstreifen - ein paar Vogelstimmen begrüßen den Morgen. Wow!

Frühstück an Bord

Nach dem nächsten Crew-Wechsel übernehme ich - auf dem Deckchair im Schlafsack eingerollt - mit Walkie-Talkie und Logbuch auf dem Schoß die Früh'wache'. Die Runde von Peter und Claudia scheint sich endlos hinzuziehen... Ich merke, wie ich immer wieder einnicke, bis Drumbo schließlich in den Funkraum kommt. Ich wechsle für Peter ein, weiter gehts mit Blond-Girl-Power-Antrieb. Unterwegs werden wir sogar mit belegten Brötchen versorgt - fast wie Frühstück ans Bett... was für ein Service! Crew und Orga: You guys rock!

Der nächste Wechsel gestaltet sich abenteuerlich... Fünf Boote belagern bei Flaute hinter-, neben-, durcheinander den Wechselsteg.... da ist kein Zwischenkommen. Nach Absprache treiben wir schließlich an den anderen vorbei zur vorderen Stegspitze, wo wir von unserer frisch ausgeschlafenen Wechselcrew bereits  erwartet werden, um die letzten Runden zu übernehmen.

Team DrumboZweiter Platz für Team Drumbo!

Hurray! Wir können unser Glück kaum fassen, als nach den letzten Yardstick-Korrekturen das Regattaergebnis vorliegt: Zweiter Platz für Team Drumbo hinter Harriboot!

Dank Euch großartiger Crew und dem super Orga-Team für ein unvergessliches Segelevent! Was für ein Spaß! Ich will noch mal - nächstes Jahr... 🙂       - Eure Tanja

 

Aug 012012
 

Es gibt Zuwachs in der OSG Flotte: Zugvogel 'Drumbo' liegt seit Montag abend neben dem Hölper am Steg.

Mit gelegtem Mast ging es zunächst von der Bootswerft über den Goldbekkanal gen Unisteg. Dort nur noch Maststellen und Segel setzen... so die Theorie.

In der Praxis: aufwändige Spezialbehandlung am Unisteg. Irgendwie hatte sich das mit dem Maststellen und Segelsetzen so einfach angehört...

Der Anblick war trotzdem wunderschön, als Peter und Michael nach mehrstündigem Arbeitseinsatz schließlich unter vollen Segeln den Hafen anliefen.

Jul 102012
 

Polyester Rüegg  (Hamburg)
Führen alles für den Bootsbau: Hölzer (Teak, Mahagoni, Sperrholz...), Zutaten für GFK, Gelcoat, Lacke, Schleif- und Poliermittel, etc.
Papenreye 19 - 22453 Hamburg-Niendorf
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 - 18.00 h, Sa 9.00 - 12.00 h
Fon 040 - 58 53 85 87
www.ruegg.de

Marina Dellas (Oldenburg)
Onlineshop für Beschläge und Tauwerk, gute Preise
www.dellas.de

Red Rooster
Onlinehandel für ziemlich günstige Beschläge etc.
www.redrooster24.de

Gerd Eiermann (Duisburg)
leider gruseliger Onlineshop aber sehr sehr gut und speziell sortiert für Rennjollen und Regattasegler-Bedarf
www.eiermann.de

P&S Apparatebau (Hamburg)
Behälterbau, Apparatebau, Blechbearbeitung, Wasserstrahlschneiden, etc.
Überwiegend Sonderanfertigungen aus Edelstahl nach Kundenwunsch.
*getestet: Aluschweißen in hoher Qualität beim Mast einer 470er
www.ps-apparatebau.de

Feltz Werft GmbH (HH Finkenwerder, Rüsch)
Stellen Aluminium-Boote her und können ziemlich verrückte Dinge mit diesem Werkstoff tun.
Gefunden und Härtefall-erprobt von Gesines Tretbootverleih.
www.feltz-werft.de
Rüschwinkel 7a
040-742 62 24