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Mai 232013
 

Wohl denen, die am Freitag vor Pfingsten früh genug am Wittensee waren und noch etwas vom Wind abbekamen. Raus aus dem Auto, rein in Neopren- oder Trockenanzug und schnell noch ne Runde aufs Wasser, bevor der Grill angezündet wird. Die Windvorhersage war nicht berauschend, aber sie änderte sich stündlich - es gab also noch Hoffnung.

Bahia-EinweisungSamstag wurde bei Leichtwind und vereinzelten Böen mit 3 Bf. dann gesegelt, Rollwenden geübt und der Aufbau von Kat und Bahia erläutert. Für Naturfreunde bot sich die Möglichkeit vom Ufer aus allerlei Getier zu beobachten. Neben einer Massenschlägerei zwischen Blässhühnern konnten Bisamratten und ein Seehund gesichtet werden.

Der Seehund entpuppte sich jedoch als Steghund Cordy, die Anstalten machte den gesamten See zu durchschwimmen, um Peter und Michael im 505er zu folgen. Hätte ja sein können, dass die beiden noch Kekse an Bord hatten…. So musste also ein COB-Manöver (Cordy-on-Bord-Manöver) gefahren werden, der Hund aus dem See geborgen werden und dem Hund erklärt werden, dass 505er im Allgemeinen nicht von schwimmenden Hunden eingeholt werden können.

CoB-Manöver

CoB-Manöver

Flautensegeln

Flautensegeln

                                                                                                                                                                                 Aber auch am Sonntag schwammen merkwürdige Dinge über den See. Der Wind hatte sich auf eine weitgehend stabile Flaute eingependelt. Vereinzelt versuchten sich noch einige OSGler mit Segeln, andere hatten schon aufgegeben.

Man sagt ja, dass länger anhaltende Flaute schon Seeleute verrückt gemacht hat…. Aber was passiert wenn OSGler gelangweilt auf Wind warten? Sie suchen sich ein neues Betätigungsfeld, entwickeln ungeahnte Kreativität, gehen einem nicht mehr ganz neuen Trend nach und scheuen nicht davor zurück sich total zum Horst zu machen. Inspiriert von einem Blogbeitrag auf Segelreporter über das Internet-Phänomen „Harlem-Shake“*  auf Segelbooten, sah man plötzlich Menschen mit Eimern und anderem merkwürdigen Kopfputz am Steg auftauchen und den Laser klar machen. Am Stegkopf wurde ein Filmset vorbereitet, eine Kamera befestigt und letzte Regieanweisungen gegeben. Was dann folgte ist schwer mit Worten zu beschreiben…

Hier ein paar Bilder vom „Making-of “:

Das Endergebnis, den WITTENSEE-HARLEM-SHAKE könnt ihr hier bewundern - uuuund Action…

Am Pfingstmontag ging dann windmäßig überhaupt nichts mehr und nach dem Frühstück wurde gleich mit Aufräumen und Boote verladen begonnen. Schade, aber Spaß hat´s trotzdem gemacht. Ein dickes Dankeschön an die Filmcrew und natürlich an den WSCW, dass wir das Gelände, den See und den Grill nutzen durften!

*Harlem Shake = ein sinnfreier Tanz, der durch das  rhythmische Zurückreißen der Schultern und gleichzeitige Stoßbewegungen der Hüfte gekennzeichnet ist.

  2 Responses to “Flaute am Wittensee – Action gabs trotzdem”

  1. Con los terroristas!
    Da sag mal einer, dass unser Laser keinen Vortrieb ähh Auftrieb hat und wo habt ihr denn diese super Badekappen her, doch nicht etwa von OMI.

    • Die Kostüme sind improvisiert. Ich glaube McGyver hat seins von einer Sambagruppe geliehen. Mein „Helm“ lag im Schuppen rum.

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