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Sep 112012
 

Gastbeitrag von Herbert Espig

"Nachdem Uwe als Vorbereiter/Organisator und einige andere bereits am Freitag anreisten, kam der Rest der Teilnehmer am Samstagvormittag in Hohwacht an. Glücklicherweise war es am Samstag, im Gegensatz zu dem Wetter in Hamburg, sogar sonnig. So saßen wir zunächst auf der Terrasse in unserer Unterkunft „Belle-Haven“ und genossen die warmen Sonnenstrahlen.

Gegen 11 Uhr machten wir uns alle auf zum Strand, wo bereits die Boote für uns bereit lagen. Zum Segeln standen uns Laser, Finn Dinghi, Galeonen, Möve, u.a. aber auch Kat und Surfboard zur Verfügung. Die Segelschule hatte vor Ort ein paar Tische unter einem Zelt aufgebaut, wo diejenigen die gerade nicht segelten mit dem Fernglas nach den anderen Ausschau hielten (natürlich nicht ohne fachmännische Kommentierung). Der Wind wehte aus westlicher Richtung d.h. „ablandig“ in Stärken 4-5 bft.

In der Mittagspause lernten wir die Gaststätte „Luv+Lee“ kennen, mit einem Wirt der seinesgleichen sucht. Der Mann zusammen mit dem Ort ist filmreif. Achtung!!: ohne eine große Portion Humor und dickem Fell kann man dort nicht essen gehen. Danach genossen wir noch Café oder Eis in dem Lokal nebenan (sehr entspannt).

Am Nachmittag frischte der Wind noch etwas stärker auf, sodass auch die ambitionierteren Segler auf ihre Kosten kamen. Was im Falle der Crew der „Möve“ dazu führte, dass die Pinne am Ruder brach. Kurzerhand wurden die Segel gerefft. Dank der guten Beobachter an Land, wurde Alarm geschlagen. Uwe brachte die Crew und das Boot mit seinem Dinghi wieder sicher heim. Ähnliches wiederholte sich mit dem Ruder einer Laserjolle, sodass gleich zwei Boote an diesem Tag ausfielen.

Gegen 18 Uhr kehrten wir langsam in die Unterkunft zurück und begannen mit den Vorbereitungen für den gemütlichen Teil des Tages: Grillen/Bier und mehr.

Die frische Seeluft machte einiger schnelle müde, anderen war davon nichts anzumerken, sodass der Autor nichts über den weiteren Verlauf des Abends berichten kann.

Am Sonntag, als wir uns um 9 Uhr auf der Terrasse zum Frühstück trafen (mit sehr leckeren Brötchen, vielen Dank), war von der Sonne nur ein Hauch zu erahnen. Was sich, als wir am Strand an kamen, langsam aber sicher änderte. Bald  strahlte der Himmel im schönsten Blau. Die meisten waren da natürlich auf dem Wasser. Der Wind kam aus östlicher Richtung „auflandig“ mit 4-5 bft.

Am frühen Nachmittag verließen uns bereits einige der Teilnehmer. Gegen 18 Uhr trafen sich die verbliebenen Segler unter dem Zeltdach am Strand. Alle Boote waren vertaut oder lagen sicher an Land.

Von dem Grillgut vom Vorabend war noch soviel übrig, dass Axel auf die Idee kam, ob wir nicht noch grillen wollten. Zum Glück hatte er einen mobilen Minigrill dabei (sehr zu empfehlen, erhältlich bei einem bekannten Outdoor-Kaufhaus) Schnell waren die Biere kaltgestellt und das Feuer geschürt.

Britta holte ihre Gitarre aus dem Auto. Sie und Thomas spielten und wir sangen gemeinsam einige Lieder im Glanz der untergehende Sonne, wunderbarer Wärme, Grillwürstchen, Bier…. Was will Frau/Mann mehr!

Ein großer Dank geht selbstverständlich an Uwe, der so unscheinbar schon so vieles im Vorwege organisiert hat. Alle Teilnehmer haben zu einem großartigen Wochenende beitragen. Ich kann nur sagen, mehr geht nicht und an alle anderen sei dies eine Empfehlung für weitere Veranstaltungen dieser Art."

Herbert Espig

  One Response to “Hohwachter Segelwochenende mit der OSG vom 7. bis 9. September 2012”

  1. Es macht einfach immer wieder Spaß in so einer netten Runde verschiedene Boote auszuprobieren..immer mit dem guten Gefühl, dass die anderen einen im Blick haben. Jeder packt mit an, hilft und unterstützt im Umgang mit neuen Booten. Uwe kommt immer mal vorbei mit seinem Motorboot, gibt Tips oder fragt einfach, ob es einem gut geht:-) und rettet, wenn`s notwendig wird. Der morgendliche Kampf um den Kaffee ist schon fast Kult. Jeder der einen ergattert hat, lässt seinen Becher nicht mehr unbeaufsichtigt. Das abendliche Grillen ist immer sehr entspannt. Schön, dass es das gibt.

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