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Mai 112013
 

Früh im Jahr 2013 rief Ingo zum Segeln auf Mallorca ...

Mallorca Ende April, Anfang Mai! Balsam für die schlechtwettergepeitschte Seele eines Hamburgers!

Wie von Zauberhand eingefädelt durch Ailyn brauchten die Segler sich außer um den eigenen Flug und sinnvolles Kofferpacken um nichts weiter zu kümmern. Ein "All-inclusive-Paket" also, toll!

Gemächliches Schlendern zum Gate in Hamburg, Job und andere stressführenden Angelegenheiten hinter sich lassend, bestiegen wir den Flieger - die Segler hatten unterschiedliche Flüge mit unterschiedlichen Airlines gebucht. Noch gemächlicher trotten wir zum  organisierten Shuttlebus vom Flughafen zum Platz des Amüsements in Pollenca. "Hola!" und das Gefühl von "Manana ist auch noch früh genug!"  ermächtigten sich unserer Synapsen schleichend.

Sehr schöne Apartements, z.T. mit direktem Meerblick, direkter Meerblickterrasse und sogar direkt ebenerdig gelegen, um morgens in und ohne Babydoll

direkt in die Wellen zu springen - waren unter den ca. 12 Seglern im Alter von 19 bis mindestens 53 Jahren aufgeteilt. Angenehm, höchst angenehm! Mit gemütlichen Sofas, geschmackvoller Mittelmeereinrichtung und einer passabel ausgestatteten Küche zur Selbstversorgung. Uuuunnnnndd: heißes Wasser aus dem Duschkopf!!! Mehr als nur ein Strahl!!!

Es gab ein Damenapartement, ein Organisatonsapartement und ein Come-togehter-Apartement mit großer Terrasse und großem Tisch zum gemeinsamen gelegentlichen Mittag- und Abendessen, zum Plaudern und zum Sonnenbaden auf gemütlichen Sonnenliegen.

Am Morgen 9:30 h Meeting in den Sail+Surf Clubräumen, aufteilen der Gruppen in Segel-Anfänger, Segel-Fortgeschrittene - beides Gleitjollen (RS Vision's) - und Vorstellen der Segelcoaches. Damit war es dann auch vorbei mit der Schlenderei! Theorie im Clubraum und an den Booten am Strand, Boote richten, rein in den Neopren (würg, quäl), die Schuhe, die Handschuhe, die Schwimmwesten, Kopfbedeckung, - und rauf aufs Wasser - rein in die Boote und ab zur Boje, bzw. zum Gummiboot und den weisen Worten des Trainers vom Ammersee lauschen. Die Gruppe der Cat´s ging nebenan ihre eigenen Wege.

Chice Übungen wie Wenden, Halsen und Kentertraining als Grundlage zum Fight auf den Wellen der pollensischen Bucht wurden trainiert, nette Kletterübungen wie der Anstieg zwischen Wanden und Mast, rauf auf den Rand des Bootes und auf dem Schwert stehend das Kippmoment austarieren, zum richtigen Zeitpunkt ins Boot jumpen (mehr Yoga hätte mehr geholfen 😉 und den Partner auf der anderen Bootsseite dabei ins Boot 'löffeln'! Oder beim Segeln dem Vorschoter sowohl die Fock, den Gennacker als auch das Großssegel überlassen. Letzteres hat sich vor allem bei der Regatta am letzten Segeltag als höchst vorteilhaft, weil zeitsparend erwiesen.

Dann raus aus dem Wasser, Boote klarieren, raus aus dem Neopren und allem anderen nassen Zeug am Leib, schnell kleines Essen einkaufen, essen und schon geht der Strip-on von vorne los, nur dass diesesmal der Neopren wirklich nass war!  Dank der Sonne, dem blauen Himmel und der entspannten Stimmung untereinander jedoch kein Grund zu Mißmut!

Das eigentlich "freie" Segeln am Nachmittag war dann doch mehr die Fortsetzung des Trainings. Um 14:30 h waren alle wieder brav am Strand und Christoph mit einem Nachmittagsplan zur Stelle. Der Wettergott war sehr freundlich, er gab uns weder heftige Stürme, noch zuviel Flaute, Sonne und angenehmen Wind dafür in gewogenem Maße, und als Sahnehäubchen das richtige Regattawetter am Freitag.

Abends erkundeten wir in kleinen Gruppen den überschaubaren Ort, der nicht zu überfüllt von Bettenburgen aller Klassen ist. Tatsächlich fanden wir ein nettes spanisches Restaurant, bei dem Christoph und Ben  sogar das Spiel Dortmund gegen Real Madrid einsaugen konnten. Sail+Surf gaben einige Abendparties - nach den fleißigen Tagesübungen waren wir jedoch, wie bei einem guten Skitag, nicht ausladend feierwütig.

Der Samstag war zur freien Verfügung. Einige gingen in die Berge, sprangen von hohen Felsen mit mutigen Sprüngen ins türkisblaue Wasser, einige schauten sich die Insel bis Port Antratx an und nahmen erfrischende Bäder in den schönen kleinen Buchten. Bei traumhaftem Wetter - versteht sich 😉

Zurück in Hamburg hielt sich der Versuch Sonne und Gelassenheit so lange wie möglich im Herzen zu bewahren ungefähr 1 1/2 Tage - danach blieb uns nur noch: zurücklehnen, die Augen schließen und die göttlichen Mallorcablauen Träume Revue passieren zu lassen und natürlich die Frage der Fragen: warum nicht für immer in Pollenca sein?!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Ailyn für all Ihre Mühen!

EB

 

  One Response to “Traumhafte Tage in Pollenca 2013”

  1. Schönes Foto von der „Poperzen-Bremse!!!

    Gibt es irgendwelche Tips zum Thema Genacker-Segeln, die ihr mit uns teilen möchtet?

    Och bitte!

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